Die Bahnhöfe Rapperswil SG und Glarus

Die Bahnhöfe Rapperswil SG und Glarus

Stichwort «Bahnhof»

Umgangssprachlich ist mit «Bahnhof» meistens das «Aufnahmegebäude» gemeint. Der in Deutschland «Empfangsgebäude» genannte Bau mit den Betriebs- und Warteräumen für das Reisepublikum tritt vielfach durch repräsentative Erscheinung und reiche Ausstattung hervor. Der weitere Terminus «Bahnhofgebäude» zielt auf seine Bedeutung als wichtigster Hochbau einer Eisenbahnstation. Im eigentlichen Wortsinn umfasst der Begriff des Bahnhofs jedoch das gesamte Gelände einer Station mit allen Bauten und Anlagen. Durch die Einfriedung, die den Bereich nach aussen hin abschloss, erschien der Bahnhof der Eisenbahn-Pionierzeit in der Tat als Hof. Die Aufnahmegebäude in Rapperswil und in Glarus wurden vom gleichen Architekten entworfen, von Karl August Hiller. Im Falle von Glarus übernahm Heinrich Ditscher die letzte Phase der Planung und die Vollendung. Aber auch in der allgemeinen Bahngeschichte war Glarus stets mit Rapperswil verbunden. Dieser Kunstführer fokussiert auf die Aufnahmegebäude, will aber auch den Ensemble-Charakter der Hochbauten einer Eisenbahnstation nicht ausser Acht lassen. Architekturgeschichtlich von Interesse sind zudem die städtebaulichen Konsequenzen des Bahnbaus. Innerhalb grösserer Gemeinden wurde der Bahnhof zum Kristallisationspunkt neuer Quartiere. Das führte zu Verdichtungen und zur Anlage repräsentativer Strassen und Alleen.

Preis
CHF 16.00
GSK-Mitgliederpreis
CHF 11.00
Typ:
Buch
Abbildungen
60
Seitenzahl
52
Autoren
Leza Dosch
Artikelnummer
SKF-0895D
Inhaltssprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
ISBN
978-3-03797-028-7
Verlag
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte