Das Fraumünster in Zürich

Der erste bekannte und archäologisch nachweisbare Bau des Fraumünsters entstand aufgrund einer Stiftung König Ludwigs des Deutschen in den Jahren nach 853. Erste Äbtissin war Ludwigs Tochter Hildegard. Dem Konvent gehörten fast ausschliesslich Frauen aus adeligen Geschlechtern an. Bis zur Reformation war die Äbtissin gleichzeitig Stadtherrin. Ihr bis heute gültiges Gepräge erhielt die Kirche vom 13. bis zum 15.Jahrhundert. In der Reformation übergab die letzte Äbtissin die Kirche mit dem gesamten Besitz der Abtei der Stadt. Erst 1728–1732 wurde das Fraumünster auch äusserlich zu einer Stadtkirche, indem der Südturm gekappt und der Nordturm um fast das Doppelte auf 80 m erhöht und mit einer Uhr ausgestattet wurde. Die letzte grössere Umgestaltung der Kirche erfolgte nach dem Abbruch der Konventgebäude an der Stelle des heutigen Stadthauses durch Gustav Gull im frühen 20.Jahrhundert.

 

English version: The Fraumünster in Zurich

E-Book Deutsch: Das Fraumünster in Zürich (erscheint im Frühjahr 2019)
E-Book English: The Fraumünster in Zurich (to be published in spring 2019)

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Preis
CHF 13.00
GSK-Mitgliederpreis
CHF 10.00
Typ:
Buch
Abbildungen
52
Seitenzahl
44
Autoren
Christine Barraud Wiener
Dölf Wild
Regine Abegg
Artikelnummer
SKF-1026D-PRT
Inhaltssprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
ISBN
978-3-03797-352-3
Bandnummer
Serie 103, Nr. 1026
Verlag
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte